„Oh my God, a blue-footed booby!“
- Islas Galápagos, Ecuador
- May 17, 2017
- 10 min read
Updated: Feb 18, 2021
Seit Beginn unserer Reise freuten wir uns auf die Galápagos Inseln, einer der wenigen Fixpunkte unserer Route und die Erfüllung eines weiteren Traums. Schon vor vielen Jahren hatten uns Bekannte von der spektakulären Unterwasserwelt berichtet, in der man beim Tauchen Hammerhaie und Riesen-Mantas in Scharen zu Gesicht bekäme. Nun würden wir uns selbst davon überzeugen können. Aber nicht nur auf die Unterwasserwelt waren wir gespannt, wir freuten uns auch auf die zahlreichen bizarren Land-Lebewesen, die aufgrund der geographisch abgeschiedenen Lage der Inseln meist endemisch sind. Die Inseln liegen nämlich ca. tausend Kilometer westlich vor der Pazifikküste Ecuadors auf Äquatorhöhe.
Der Galápagos-Archipel besteht aus 13 grösseren und zahlreichen kleineren vulkanischen Inseln. Und ganz anders als wir es uns früher vorgestellt haben, handelt es sich nicht bei allen um wilde, von Menschen unberührte Inseln, die nur von spannenden Tieren und wenigen Forschern bewohnt werden. Sondern fünf der Galápagos Inseln sind heute besiedelt. So hatten wir auf den ersten Blick den Eindruck, in einer gewöhnlichen Küstenstadt mit den üblichen Bars und Souvenirshops zu sein, als wir in der Stadt Puerto Ayora auf der Hauptinsel Santa Cruz ankamen. Nach Monaten in den kalten Bergen Südamerikas, langen Wanderungen und Dschungeltouren war es herrlich, leicht bekleidet an einer Strandbar einen frischgepressten Jugo zu schlürfen und auf das türkisfarbene Meer zu blicken. Da kam auf dieser Reise zum ersten Mal richtige Ferienstimmung auf :-). Etwas war aber anders in dieser Stadt als wir es von anderen Inselstädten kennen: der Anblick von Iguanas auf der Strasse, Pelikanen oder Seelöwen am Fischmarkt, die sich gemütlich auf einer Bank sonnten, passte nicht so ganz in unser Bild von gewöhnlichen Küstenstädten. Galápagos war einfach nur schräg und uns vom ersten Moment an sehr sympathisch!
Auf der anderen Seite stimmte es uns auch nachdenklich, so viel menschlichen Einfluss auf diesen sonderbaren Inseln zu finden. Die Inseln waren zwar bereits im 16. Jahrhundert durch die spanischen Seefahrer entdeckt worden, aufgrund ihrer Lage weit im pazifischen Ozean und der starken Strömungen blieb das Interesse der Entdecker aber gering. Erst 300 Jahre später erfolgte die Besiedlung vom Festland her und Mitte des 20. Jahrhunderts dienten einige der Inseln sogar kurzzeitig als Strafkolonien. Wie so oft in der Geschichte bedeutete die menschliche Besiedlung und damit das Einschleppen fremder Tiere (Hunde, Katzen, Ziegen etc.) und Pflanzen auch die Bedrohung der heimischen Flora und Fauna, wie wir in der Charles Darwin Research Station an unserem zweiten Tag in Puerto Ayora eindrücklich erfahren konnten. Einerseits war es eine direkte Bedrohung, indem etwa Hunde die wehrlosen Iguanas töteten oder deren Eier frassen. Andererseits stellten die neuen Bewohner eine indirekte Bedrohung dar, da die eingeschleppten Pflanzen (z.B. Brombeeren) oder Tiere (z.B. Ziegen) den Lebensraum der heimischen Tiere und Pflanzen zunehmend einschränkten.
Glücklicherweise scheint aber die Erklärung der Galápagos Inseln zum Nationalpark im Jahr 1959 und die Aufnahme als UNESCO Weltnaturerbe im Jahr 1978 viel Positives bewirkt zu haben. Insbesondere die Arbeit der Charles Darwin Research Station ist in dem Zusammenhang hervorzuheben, da hier zahlreiche Tierarten über viele Jahre wieder vermehrt und später in der Natur angesiedelt wurden und noch immer werden. Den Namen verdankt das Forschungscenter dem berühmten britischen Forscher, dessen bekannte Evolutionstheorie nach gängiger Meinung auf den Galápagos Inseln ihren Ursprung hat. Überrascht waren wir von der Tatsache, dass Darwin eigentlich nur wenige Wochen auf den Inseln verbracht und seine berühmte Theorie erst 20 Jahre später publiziert hatte. Gute Forschung braucht eben ihre Zeit.
Das Highlight der Darwin Station waren klar die Riesenschildkröten, die einst auf allen Inseln, heute aber nur noch in Teilen von Santa Cruz und San Cristóbal in Freiheit leben. Diese eindrücklichen Riesen haben eine besonders traurige Geschichte. Sie wurden vielfach von Seefahrern und Piraten verschleppt, weil sie monatelang im Schiff überlebten und damit eine frische und haltbare Nahrungsquelle darstellten. Dies hat stark zur Dezimierung und Bedrohung ihrer Arten beigetragen. Ja, und im Fall vom „Lonesome George“ kam sogar jede Hilfe zu spät. Der einsame George war das letzte lebende Exemplar einer Unterart der Riesenschildkröten und lebte viele Jahre in der Charles Darwin Research Station ohne sich fortpflanzen zu können. Das arme Viech war dazu verdammt, auf das Aussterben seiner Art zu warten, was 2012 schliesslich eintraf und die Welt um eine weitere Tierart ärmer war. Heute ist er der Held auf der Insel und vieles ist nach ihm benannt. Glücklicherweise gestaltete sich die Rettung anderer Schildkrötenarten in der Darwin Station deutlich erfolgreicher. Und wenn Letztere sexuell immer so aktiv sind wie während unseres Besuchs, dann machen wir uns wenig Sorgen um ihr Überleben :-).
Wenn es darum geht, die verschiedenen Inseln des Archipels möglichst vollständig zu erkunden, entscheiden sich viele Touristen für eine Kreuzfahrt auf den Galápagos Inseln. Es gäbe auch die Möglichkeit, die verschiedenen Inseln mittels Tagestouren auf Speedboats zu erkunden. Diese Variante ist wohl etwas günstiger - aber wenn schon, denn schon, dachten wir uns und wollten die Kreuzfahrt für das authentische Galápagos Travel Feeling. Denn wie oft würden wir sonst in unserem Leben wieder nach Galápagos kommen? Wir hatten aber schon auch etwas Bedenken, da wir uns vorstellten, mit zahlreichen Pensionisten auf einem Boot zu sein, die sich ihren Lebenstraum der Galápagos-Reise erfüllten. Schliesslich waren wohl über 90% unserer Mitreisenden im Flugzeug vom Festland Guayaquil auf die Galápagos Inseln fortgeschrittenen Alters gewesen. Anders als diese, die sich diese Reise wohl vor Monaten oder gar einem Jahr gebucht hatten, beabsichtigten wir vor Ort bei den berühmten Last-Minute Angeboten zuzuschlagen und uns viel Geld gegenüber den Frühbuchern zu sparen.
Insgesamt gibt es auf Galápagos über 80 Kreuzfahrtschiffe mit unterschiedlichen Komfort-Kategorien, wovon die meisten mit einer Kapazität von 16 Passagieren eher klein sind. Die Giganten, die 100 Gäste an Bord aufnehmen können, sind eher die Ausnahme. Nicht zuletzt dank dem Eingreifen der UNESCO werden die Touristenströme heute relativ stark kontrolliert und jedes dieser Schiffe hat seinen festgelegten Kurs und Fahrplan. Das beinhaltet auch die Berechtigungen für Inselbesuche, Schnorcheln oder Tauchgänge. Letztere etwa sind nur auf wenigen Schiffen überhaupt erlaubt.
Schliesslich erwies es sich aber als nicht so einfach, eine geeignete Kreuzfahrt zu finden, wie wir uns das vorgestellt hatten bzw. das im Lonely Planet dargestellt wurde. Die Last-Minute Angebote waren sehr limitiert, vermutlich weil aufgrund der Nebensaison nicht alle Schiffe im Einsatz waren. Vor allem aber war es schwierig, eine Kreuzfahrt zu finden, die genau in unseren Zeitplan passte. Nachdem wir zahlreiche Agenturen erfolglos abgeklappert hatten, wurden wir bei Pablo fündig, der uns die letzten zwei Plätze für eine 8-Tages-Tour auf einem Katamaran anbot. Diese Tour klang perfekt, da sie quasi alle grossen Inseln abdeckte, was eher eine Ausnahme ist und uns vor allem auch noch das Tauchen ermöglichte. Ausser uns waren noch zwei andere Paare in der Agentur, die sich die gleiche Tour anschauten. Wir machten also kurzen Prozess und kamen glücklicherweise zum Handkuss.
Am nächsten Morgen bestiegen wir in Baltra im Norden der Insel Santa Cruz unseren Katamaran - wie konnte er auch anders heissen - den Solitario George, wo wir unsere 14 Reisegesellen sowie die sechs Crewmitglieder (Kapitän, Co-Kapitän, Koch, Ingenieur, Beibootfahrer und Barmann/Zimmermädchen) kennenlernten. Zu unserer Überraschung war jedoch kein einziges Pensionistenpaar darunter. Es handelte sich fast ausschliesslich um Backpacker aus Europa und Australien in unserem Alter (mehr Goncas als Patricks :-), die ebenfalls auf einer längeren Reise waren. Bei der gewählten Bootskategorie und der jeweils kurzfristig organisierten Tour waren wohl keine Pensionisten zu erwarten. Mit an Bord war auch unser Guide Billy, der seit Jahrzehnten auf diversen Kreuzfahrtschiffen arbeitete und sich mit der heimischen Flora und Fauna bestens auskannte. Das zeigte sich auch daran, dass er von allen Crewmitgliedern und anderen Guides immer mit „el profesor“ angesprochen wurde :-). Das Sympathische an ihm war, dass er trotz der vielen Jahre Erfahrung noch immer eine extreme Begeisterung für die Tiere der Inseln übrighatte und selbst bei der Sichtung eines kleinen Vögelchens euphorisch „Oh my God“ schrie. Glücklicherweise haben die Tiere auf Galápagos vor Menschen nur wenig Scheu, so dass sie durch Billys wilde Rufe nicht vertrieben wurden. Insgesamt war Billy ein sehr unterhaltsamer Zeitgenosse und hielt am liebsten jeden Abend eine lange Rede über das Programm des nächsten Tages, wobei er selbst am meisten über seine zahlreichen Witze lachen musste. Fast jeden Abend fand Billy dann auch Gelegenheit anzustossen: „Another great opportunity for a toast“ wie er zu sagen pflegte. Sein roter Adidas-Trainer erinnerte dabei jeweils an das Outfit von Fidel Castro in seinen späteren Jahren, der ja auch gerne lange Reden geschwungen hat. Barkeeper Wilson braute uns dann einen Cocktail zusammen, den wir vorsichtig runterleerten, insbesondere wenn er Kokosmilch beinhaltete... Mit dem Alkohol waren wir aber generell sehr vorsichtig an Bord, denn der teilweise schwere Seegang raubte uns in den ersten Tagen den Appetit, obwohl wir an Bord ausgezeichnet verköstigt wurden. Ein permanent leichtes Unwohlsein begleitete uns, das glücklicherweise beim Hinlegen und Schlafen wieder verschwand. An Lesen war da nicht zu denken. Am Schlimmsten war es, wenn wir bei voller Fahrt, d.h. während das Schiff stark hin- und herschwankte, unsere Mahlzeiten verzehrten. Dies kam leider nicht selten vor, da unser Solitario George nur eine geringe Geschwindigkeit von 6 bis 7 Knoten erreichte und somit bei den grossen Distanzen unserer Tour praktisch durchgehend in Bewegung war, insbesondere nachts. Neben dem Kapitän war aber auch der Bord-Ingenieur im Dauereinsatz, weil immer wieder etwas zu Bruch ging. Insgesamt waren wir aber sehr zufrieden mit der Tour und mit unseren gleichgesinnten Mitreisenden, mit denen wir uns sehr gut verstanden haben. Das war wichtig, verbrachten wir doch sehr viel Zeit miteinander auf engstem Raum.
Vor allem gefielen uns die vielen Ausflüge auf die Inseln, wo wir von Billy viel über die Flora und Fauna der jeweiligen Inseln erfuhren. Dabei drehten wir jeweils kleine Runden in klar gekennzeichneten Bereichen und waren eigentlich sehr froh darüber, dass die grössten Teile der Insel für uns Touristen unzugänglich waren. Nur so erschien uns der Tourismus auf den unbesiedelten Inseln nachhaltig. Neben eindrücklichen Vulkanlandschaften und den Riesenkaktusbäumen, die manche der Inseln auszeichneten, war es vor allem die berühmte Galápagos-Fauna, die uns begeisterte. Und auf den verschiedensten Inseln sahen wir sie schliesslich alle: die Iguanas, die Seehunde, die lustigen Klippenkrabben, die Pelikane, die weltweit einzigen flugunfähigen Kormorane, die Blau- und Rotfusstölpel und die männlichen Fregattenvögel mit ihren für die Paarung aufgeblasenen roten Ballonen. Letztere segelten auch oft entlang unseres Mastes und wir beobachteten sie gerne liegend vom Boot aus. Billy hat jeweils eindrücklich die Tiere in Gestik und Akustik nachgeahmt, worüber wir uns gut amüsiert haben. Interessanterweise waren seine Imitationen oft sehr ähnlich, egal ob es sich um Iguanas, Vögel oder Seehunde handelte :-).
Das Tolle an unserer Kreuzfahrt waren insbesondere die zahlreichen Schnorchelausflüge. Wir schnorchelten täglich zweimal und teilweise haben wir dabei nicht viel weniger gesehen als beim Tauchen. Unsere beiden Tauchgänge hatten wir gleich am ersten Tag, bei Insel Seymour Norte sowie der kleinen Insel Mosquera. Wir sahen zahlreiche Haie, vor allem die typischen Galápagos-Haie sowie einen grossen Hammerhai und eine Schule von Manta-Rochen. Auch wenn wir viele eindrückliche Meeresbewohner gesehen haben, hat uns das Tauchen auf Galápagos insgesamt nicht hundertprozentig überzeugt, da die Sicht bei beiden Tauchgängen nicht sonderlich gut war und auch die Schule der Hammerhaie blieb aus. Wahrscheinlich sind wir da zu verwöhnt von anderen Tauchgängen, insbesondere aus Asien. Dafür hatten wir aber sehr viel Freude bei unseren Schnorchelausflügen. Ein Schnorchelerlebnis der aussergewöhnlichen Sorte genossen wir in „Tortuga-City“, wie Billy diese Stelle an der Westküste der Insel Isabela nannte. Tatsächlich schwammen wir mit unzähligen grossen Schildkröten im Meer, die so gar keine Angst vor uns Menschen hatten. Immer wieder gesellten sich zu uns auch junge Seehunde, die wie wild um uns herumdonnerten und mit unseren Flossen spielten. Lustig, wenn man bedenkt wie unbeholfen sich diese Tiere an Land fortbewegen. Wir waren froh, dass uns die vielen Tiere die Kälte des Wassers vergessen liessen, denn insbesondere an der Westküste der Insel Isabela war die kalte Humboldt-Strömung trotz Neoprenanzug gut zu spüren. Auch zu spüren bekamen wir die teilweise starken Strömungen, die ein Vorwärtskommen nur mit grossen Anstrengungen erlaubten.
Die Unterwasserwelt in Galápagos ist wirklich einzigartig. Das Interessante aber ist, dass sie so allgegenwärtig war, selbst wenn wir auf dem Boot waren. Am Abend unter dem kristallklaren Sternenhimmel konnten wir im Licht vom Boot die ca. zwei Meter grossen Galápagos-Haie um unseren Boot kreisen sehen oder am Nachmittag einfach mal Manta-Rochen aus dem Wasser springen bzw. die vielen Wasserschildkröten ihre Köpfe aus dem Wasser heben sehen. Lustig war, wie alle wie von der Tarantel gestochen aufs Deck rannten, sobald einer ein Tier sichtete. Die Crewmitglieder machten sich das auch ziemlich bald zunutze, indem sie einfach „dolphins“ riefen, wenn sie uns alle irgendwo versammelt haben wollten :-).
In unserem dichten Programm gab es hin und wieder auch relaxte Strandpausen. So haben wir den malerischen Sandstrand auf der Insel San Cristóbal mit Blick auf den imposanten Kicker Rock zum Sonnenbaden bzw. Schnorcheln noch sehr gut in Erinnerung. Nicht zuletzt, weil wir uns bei dessen Besuch einen zünftigen Sonnenbrand geholt haben, der uns die nächsten Tage begleitete. Bei unserer Euphorie über das Sommerfeeling hatten wir die Äquatorsonne wohl etwas unterschätzt.
Ein Highlight auf unserer Kreuzfahrt war sicherlich die Insel Fernandina, von Billy gern auch als „Iguana-City“ bezeichnet. Denn auf dieser Insel sahen wir hunderte von Meeresiguanas beieinandersitzen, die sich an der Sonne aufwärmten. Würden die Tierchen nicht diese Laute von sich geben, mit denen sie das Salz ausspucken, die sie bei ihren Tauchgängen aufnehmen, könnte man sie mit ihrer schwarzen Haut auf den schwarzen Lavasteinen wirklich leicht übersehen. Sie sind die einzige heute lebende Iguanaart, die sich ihre Nahrung unter Wasser besorgt. Beim Schnorcheln konnten wir diesen Tieren eindrücklich in mehreren Metern Tiefe beim Abgrasen der Algenteppiche zusehen. Der lange Aufenthalt unter Wasser ist nur möglich, weil die Echsen ihren Sauerstoffbedarf und damit ihren Kreislauf unter Wasser extrem herunterfahren können. Interessanterweise gibt es seit einigen Jahren sogar einen Hybrid-Iguana, der sich aus der Paarung von Land- und Meeresiguana ergibt, selber aber nicht mehr zeugungsfähig ist. Dies kommt aber nur auf South Plaza Island vor, wo sich die Territorien der beiden Arten und auch deren Paarungszeiten überlagern.
Auf dem Rückweg zur Insel Santa Cruz passierten wir noch die Insel Santiago, wo wir einen wunderschönen roten Sandstrand mit vielen Seehunden antrafen sowie eine farbenfrohe Unterwasserwelt mit zahlreichen kleinen Fischschwärmen. Billy erzählte uns, dass die Zahl der Flamingos, die früher in dieser Lagune zahlreich lebten, sich als Folge des El Niño-Phänomens, das hier im äquatorialen Pazifik seinen Ursprung hat, stark reduziert hätten. Auch wenn El Niño ein natürliches Wetterphänomen darstellt und ein Zusammenhang mit der Erderwärmung bisher nicht nachgewiesen werden kann, so stellen die globalen Klimaveränderungen, der Tourismus und die Auswirkungen der stetigen Einwanderung vom Festland eine grosse Herausforderung für den Archipel dar. Kann man nur hoffen, dass wir Menschen dieses einzigartige Naturerbe auch für künftige Generationen bewahren können.
Nach sieben Nächten auf dem Schiff waren wir dann froh, endlich wieder festen Boden unter den Füssen zu haben. Wir verabschiedeten uns von der Crew und den anderen Reisenden und reisten noch am gleichen Tag via Guayaquil nach Bogotá in Kolumbien. Wir genossen die erste schaukelfreie Nacht im Hotel. Welch ein Segen!
Unter Wasser
An Land


























































































































































































































































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